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Open debate: Selbstbestimmungsinitiative und Menschenrechte – Gegensätze oder Ergänzung?

Montag, 22. Oktober 2018, 20:00 Uhr

Winterthur, Casinotheater, Stadthausstrasse 119

In Zusammenarbeit mit dem Landboten

Unsere Gäste:

- Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP)

- Prof. Dr. Andreas Kley (Universität Zürich)

- Nationalrat Claudio Zanetti (SVP)

- Dr. Katharina Fontana (Weltwoche)
Moderation: Benjamin Geiger (Der Landbote)

 

Montag, 29. Oktober 2018, 19:30 Uhr

Basel, Universität Basel

Unsere Gäste:

- Prof. Dr. Anna Petrig (Universität Basel)

- Robert Nef (Publizist)

- Ständerätin Anita Fetz, (SP)

- Nationalrat Dr. Sebastian Frehner (SVP)

- Ulrike Walker (Bloggerin)

Moderation: Dominik Feusi (Basler Zeitung)

Dienstag, 30. Oktober 2018, 19:30 Uhr

St. Gallen, Pfalzkeller / Forum, Regierungsgebäude, Klosterhof 3

In Zusammenarbeit mit dem St. Galler Tagblatt

Unsere Gäste:

- Nationalrätin Claudia Friedl (SP)

- Nationalrat Lukas Reimann (SVP)

- Prof. Dr. Andreas Glaser (Universität Zürich)

- Giuseppe Gracia (Publizist und Schriftsteller)

Moderation: Herr Stefan Schmid (St. Galler Tagblatt)


Unter dem Slogan Schweizer Recht statt fremde Richter hat die SVP eine Initiative eingereicht, die die demokratische Selbstbestimmung der Schweiz bewahren will. Internationales Recht soll nicht über Schweizer Recht gesetzt werden und damit politisch unsere Grundrechte aushebeln. Die Initiative setzt damit eine politische Grundsatzfrage in Gange: Sind Demokratie und Menschenrechte Gegensätze oder Ergänzung?

 

 

 

Im Rahmen aktueller Debatten zu Völkerrecht und Menschenrechte, aber auch bei Themen wie direkte Demokratie, Souveränität oder Selbstbestimmung wird von fast allen Seiten das gegensätzliche und Ausschliessliche zwischen den Konzepten Demokratie und Menschenrechten betont. Auf der einen Seite herrscht die Angst vor einer Mehrheitsdiktatur, auf der anderen dominieren Ängste vor Fremdbestimmung. So sprechen heute viele namhafte Akademiker von einer Gefahr der Trivialisierung und Inflation der Menschenrechte. Internationales Recht wird beispielsweise auch als Haupttreiber innerstaatlicher Überregulierung und von Freiheitsverlusten betitelt. Umgekehrt lebt unsere Demokratie grundlegend von individuellen Rechten und von Freiheitsrechten. Sind dies wirklich Gegensätze oder einfach nur Spannungen, die ausgeglichen und moderiert werden müssen und können? Gehören Demokratie und Menschenrechte nicht historisch und ideell zusammen als zwei Seiten derselben Medaille?



Podiumsgäste vergangener Veranstaltungen

Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo, Nationalrat Thomas Burgherr, Prof. Dr. Francis Cheneval, Nationalrat Thomas de Courten, Laura de Weck, Carola Göhlich, Nationalrat Christian Imark, Dr. Katharina Fontana, Giuseppe Gracia, Nationalrat Alfred Heer, Dr. Beat Kappeler,  Prof. Dr. Peter G. Kirchschläger, Prof. Dr. Andreas Kley, Nationalrat Felix Müri, Robert Nef, Nationalrat Eric Nussbaumer, Dr. René Roca, Nationalrätin Regine Sauter, Prof. Dr. Martin Schubarth, Prof. Dr. Alexander Trechsel, Prof. Dr. Hans-Ueli Vogt, Dr. Andreas Walker, Nationalrat Christian Wasserfallen, Nationalrat Cédric Wermuth, Prof. Dr. Uli Windisch