Events


Internationaler UNO-Tag der Demokratie

Vernissage, Lesung und Debatte zur direkten Demokratie

15. September 2021 in Zofingen (Details werden noch bekannt gegeben)

Vernissage und Apéro ab 18 Uhr:

Filme, Visualisierungskunst und Texte zur direkten Demokratie, sowie politikphilosophische Gespräche mit Urs Vögeli vom Forum Demokratie und Menschenrechte, Visualisierungskünstler Patrick Stahel und Dr. René Roca vom Forschungsinstitut direkte Demokratie (fidd.ch)

 

Lesung und Debatte ab 19:30 Uhr:

Lesung eines Dissertationsprojekts von Urs Vögeli und aus Texten vom Forschungsinstitut direkte Demokratie

Anschliessende Debatte unter der Moderation von Philippe Pfister (Zofinger Tagblatt)

Live-Visualisierung mit Patrick Stahel

 

Anschliessend Apéro und Gespräche bis 22 Uhr

 

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich


In Zusammenarbeit mit:


Veranstaltungsempfehlung

Der Kanton Graubünden uns sein Beitrag für die direkte Demokratie in der Schweiz

7. Wissenschaftliche Konferenz Forschungsinstitut direkte Demokratie

Samstag, 2. Oktober 2021

9.00 bis 17.00 Uhr

Haus der Begegnung, Klosterweg 16, Ilanz

 

Im Mittelpunkt der siebten wissenschaftlichen Konferenz des Forschungsinstituts direkte Demokratie sollen Forschungsresultate stehen, welche aufzeigen, inwiefern der Kanton Graubünden die direkte Demokratie in der Schweiz gefördert hat. Mit der Konferenz möchten wir den Forschungsstand diesbezüglich aufzeigen und zu weiteren Forschungsprojekten anregen.

Der französische Staatstheoretiker Jean Bodin macht 1583 in seinem Hauptwerk „Sechs Bücher über den Staat“ einige aufschlussreiche Bemerkungen über die Schweizerische Eidgenossenschaft. So ordnet er sämtliche Landsgemeindeorte, einschliesslich Graubünden, den „demokratischen Staatswesen“ zu. Die „Graubündner Orte“ seien „nach Verfassung und Regierung so rein demokratisch wie sonst kein Staat“. Neben dieser Fremdbeschreibung finden sich in den Quellen kurze Zeit später auch Selbstbeschreibungen der Eidgenossen, am frühesten offenbar für das Bündnerland, wo sich 1618 in einem bestimmten historischen Kontext die früheste Verwendung des Begriffs der Demokratie für die Schweizerische Eidgenossenschaft findet: „Die Form unseres Regiments ist Democratisch.“ Die „demokratische Form“ Graubündens wird dann im 19. Jahrhundert immer wieder als Vorbild genannt, wenn es darum geht die Volksrechte auszubauen. Was heisst „demokratisch“ in den unterschiedlichen historischen Kontexten und welche Bedeutung erhielt die vormoderne demokratische Form Graubündens für die Entwicklung der modernen direkten Demokratie? Diesen und weiteren Fragen soll die Konferenz in Ilanz nachgehen.

Im Anschluss an die letztjährigen Konferenzen zur Bedeutung des katholischen Konservatismus, des Liberalismus und des Frühsozialismus für die direkte Demokratie in der Schweiz sowie der theoretischen Grundlagen des Naturrechts und des Genossenschaftsprinzips befasste sich das Forschungsinstitut im Rahmen der sechsten Konferenz mit der Landsgemeinde und dem Kanton Glarus. Nun sollen fortgesetzt die Kantone mit ihrem Beitrag für die direkte Demokratie im historischen Fokus stehen, nach dem Kanton Graubünden soll nächstes Jahr der Kanton Tessin folgen.




Podiumsgäste vergangener Veranstaltungen

Dr. Hans-Jörg Bertschi, Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo, Christoph Bösinger, Sarah Bünter, Nationalrat Thomas Burgherr, Sarah Burkhard, Prof. Dr. Francis Cheneval, Nationalrat Thomas de Courten, Laura de Weck, Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Ständerätin Anita Fetz, Dr. Katharina Fontana, Luzian Franzini, Nationalrat Dr. Sebastian Frehner, Nationalrätin Claudia Friedl, Prof. Dr. Andreas Glaser, Carola Göhlich, Giuseppe Gracia, Mia Guyer, Nationalrat Alfred Heer, Dr. Konrad Hummler, Samuel Kullmann, Nationalrat Christian Imark, Dr. Beat Kappeler,  Prof. Dr. Peter G. Kirchschläger, Prof. Dr. Andreas Kley, Corina Liebi, Matthias Müller, Nationalrat Felix Müri, Robert Nef, Nationalrat Eric Nussbaumer, Prof. Dr. Anna Petrig, Nationalrat Lukas Reimann, Dr. René Roca, Nationalrätin Regine Sauter, Prof. Dr. Martin Schubarth, Adrian Spahr, Dr. Regula Stämpfli, Dr. Rudolf Strahm, Prof. Dr. Tobias Straumann, Prof. Dr. Alexander Trechsel, Philippe Tschop, Prof. Dr. Hans-Ueli Vogt, Dr. Andreas Walker, Ulrike Walker, Nationalrat Christian Wasserfallen, Nationalrat Cédric Wermuth, Prof. Dr. Uli Windisch, Nationalrat Claudio Zanetti, Prof. Dr. Philipp E. Zurkinden